26. März 2016

Ostern 2016 - für Frieden und Solidarität

Abzug der US-Army aus Deutschland - jetzt!

Ostermarsch 2016 in Ansbach
Harald Weinberg (MdB) und Jaromír Kohlíček (MdEP) führen die Demo an

Am Ostersamstag fuhren drei Cottbuser GenossInnen gemeinsam mit 30 KSČM-GenossInnen zum Ostermarsch nach Ansbach. Hier kämpft eine Bürgerinitiative seit Jahren um die Auflösung des US-Kampfhubschrauberstandortes Katterbach, der größte außerhalb der USA. Dieser hat eine unrühmliche Tradition, die von der US Army gleichermaßen fortgesetzt wird:

Gebaut für die Ausbildung der Legion Condor im Kampf der Faschisten gegen die spanische Republik, werden hier heute US Kampfpiloten für die Einsätze in den aktuellen Kriegen trainiert. Die hiesige Bevölkerung leidet unter extremer Lärmbelästigung, Umweltverschmutzung durch Treibstoffabgase und -versickerungen und willfährige Überlassung von Natur und Gelände zum Ausbau der militärischen Verkehrswege durch die Städtische Verwaltung. Von der Army ist auch die künftige Stationierung von US Kampfdrohnen samt Personal vorgesehen.

Der Bürgerprotest blickt über den Tellerrand der eigenen Betroffenheit hinaus und stellt sich der größeren Verantwortung für Frieden, Abrüstung, Truppenabzug, Konversion. Seit mehreren Jahren führt der bunte Friedenszug mit seinen Abzugsforderungen zur Kaserne und dann durch die Stadt. Zum Abschluss ließen in diesem Jahr die Ostermarschierer Luftballons mit Buttons „US-Army go home“ in den Himmel steigen.

Allerhöchste Zeit dafür, nach dem Abzug der Sowjetarmee vor bereits 25 Jahren!

Sonja Newiak
Teilnehmerin

Fotos: Uwe Titscher
Frithjof Newiak

  • Am Kasernenzaun in Katterbach
  • Auftaktkundgebung vor der US-Kaserne
  • "Wir wollen uns nicht weiter mitschuldig machen!"
  • Pfarrer Hans Löhr
  • Jaromír Kohlíček (MdEP)
  • in Ansbach gesehen
  • Kundgebung auf dem Martin-Luther-Platz Ansbach
  • Harald Weinberg (MdB)
  • die "Batukeros"
  • Luftballons mit "US-Army go home!" steigen auf