7. Mai 2016

Tag der Befreiung in Jičín

Mitglieder des Ständigen Forums der Europäischen Linken-der Regionen nahmen am ehrenden Gedenken für die gefallenen Befreier von Jičín teil.

Eine Jičíner Genossin hat noch bis heute Kontakt zu einem Rotarmisten, der hier während der Kämpfe verwundet wurde und jetzt auf der Krim lebt. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung übermittelten ihm in einem gemeinsamen Brief die Glückwünsche zum Tag des Sieges.

Fotos: Uwe Titscher
Frithjof Newiak


7. Mai 2016

Nie wieder Faschismus!

Delegation des SFEL-R nahm an Gedenkveranstaltung in Terezin teil

Vom 5. bis 8. Mai fand in Sobotka das Europacamp des Ständigen Forums der Europäischen Linken (SFEL-R), einem regionalen Netzwerk der Europäischen Linken statt. Eine Delegation tschechischer, slowakischer und deutscher Teilnehmer des Camps nahm am 07. Mai an einer Gedenkveranstaltung am Nationalfriedhof in Terezin teil.

Der Nationalfriedhof wurde auf Anregung ehemaliger Häftlinge und der Erben der Gefangenen, die nicht überlebten, nach der Befreiung 1945 angelegt. Auf dem Nationalfriedhof sind 2.386 Opfer in Einzelgräbern beigesetzt. Mehrere Tausend Tote aus der Kleinen Festung, aus dem Ghetto Theresienstadt und dem Konzentrationslager Leitmeritz / Litomĕřice sowie die Toten der Todesmärsche und –züge wurden in Massengräbern beigesetzt. Sie sind mit fünf Granitpylonen markiert. Insgesamt etwa 10.000 Opfer liegen auf diesem Nationalfriedhof.

Unter der Schirmherrschaft des  Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Tschechiens findet hier jährlich am ersten Samstag nach dem ersten Mai eine Gedenkveranstaltung zur ehrenden und mahnenden Erinnerung an die Opfer statt.

Zahlreiche Delegationen befreundeter Parteien und auch Botschaftsvertreter einiger Länder, darunter Kuba und Russland legten auch in diesem Jahr Kränze nieder.

Uns beeindruckte die große Teilnehmerzahl. Hunderte Menschen jeden Alters aus dem In- und Ausland setzten mit ihrer Teilnahme ein Zeichen:

Nie wieder Faschismus!

Jutta Vogel
Mitglied des
Landesvorstandes DIE LINKE.Brandenburg

Fotos: Uwe Titscher


11. Mai 2015

Die Toten mahnen uns

DIE LINKE.Brandenburg beteilgt sich am 70.Jahrestag der Befreiung in Tschechien

Auf Einladung der KSČM reiste eine kleine Delegation der LINKEN.Brandenburg im Rahmen der Kooperation der beiden Parteien im SFEL-R in Tschechien zum 70. Jahrestag der Befreiung.

Neben einer bewegenden Veranstaltung in Slivice, wo eine der letzten Schlachten des zweiten Weltkriegs stattfand, nahm die Delegation auch in Prag an verschiedene Gedenkveranstaltungen teil. Martin Günther, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE.Brandenburg, betonte bei seinen Reden auf den Veranstaltungen, dass leider mit dem Untergang des Hilter-Faschismus nicht die mörderische Ideologie des Faschismus, des Rassismus, des Antisimetismus untergegangen sei. Er ging auf die traurigen jüngsten Ereignisse in Deutschland und Europa ein, so z.B. dass zum 1. Mai  30-50 Nazis in Weimar in Deutschland ein Fest brutal gestürmt hatten; Unterkünfte für Flüchtlinge in Deutschland angezündet werden und Eine von Nazis gestützte Regierung in Kiew einen blutigen Krieg im Donbass entfesselt.

Auch die tschechischen Genossinnen und Genossen gingen immer wieder auf aktuelle Ereignisse ein, wie dem Konflikt in der Ukraine und faschistische Übergriffe.

Es herrschte Einigkeit, dass wir die Erinnerung an die Verbrechen des Faschismus aufrechterhalten müssen, um damit eine Mahnung zu senden, dass so etwas nie wieder passieren darf. Aber auch, dass wir weiterhin nicht schweigen werden, wenn rassistische Parolen gerufen werden. Wir werden nicht schweigen, wenn der braune Mob sich der Straße bemächtigen will. Wir werden weiter streiten für eine Welt des Friedens, der Solidarität und der Brüderlichkeit.

Die tschechischen Genossinnen und Genossen bedankten sich herzlich für das wichtige Zeichen unserer Teilnahme an den Veranstaltungen.

 

Martin Günther
Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE.Brandenburg