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1. Mai in Jičín

Auf Einladung der tschechischen Genossinnen und Genossen weilte ich als Vertreterin des Landesvorstandes Brandenburg zur Mai-Kundgebung in Jičín.

lch möchte mich bei den tschechischen Freunden für lhr herzliches Willkommen bedanken.

Hier ein kleiner Auszug aus meiner Grußansprache, die von einem Genossen ins tschechische übersetzt wurde:

«Der 1. Mai als ein Tag des Kampfes, als ein Tag des Aufbegehrens gegen Ausbeuterwillkür und für Frieden begeht in diesem Jahr seine 125. Wiederholung.

1890 gingen in zahlreichen Städten der Welt die Arbeiter erstmals auf die Straße. lm Vordergrund stand seinerseits der Kampf um den Achtstundentag.

„lm jungen Mai, im grünen Mai - erhebt der Arbeit Volk sich frei!" sangen die Arbeiter auf Maifeiern in deutschen Städten. Sie sangen trotz enormer Polizeipräsens, denn ein Zittern hatte sich ausgebreitet in den Kreisen der Herrschenden.
Und es ist- meine ich- auch heute gut, wenn das Kapital das Zittern bekommt. Jeder hat einen Anspruch ein Leben in Würde führen zu können. Dazu zählen wir vor allem ein Leben in Frieden, ein Leben in sozialer Sicherheit, ein Leben mit natursicherer Zukunft auf unserem Planeten.

Der 1. Mai ist für uns als Linke in Europa erneut Anlass, unsere Forderung nach Abrüstung, nach einem friedlichen und toleranten Miteinander und nach sozialer Gerechtigkeit laut zu stellen.»

Übrigens lohnt sich ein Ausflug in diese Gegend nicht nur zur einer Maikundgebung - sondern auch wegen der herrlichen Landschaft, die durch viele Burgen geprägt ist.

Ute Hustig
Stellv. Landesvorsitzende DIE LINKE.Brandenburg

                                                                                                                          Fotos: Hans-Peter Schömmel

Ute Hustik
auf der Kundgebung
auf dem Festplatz