Archiv 2026

Warum ist dieser Kongress wichtig?

Vom 17.-18. April tagt der 8. EL-Kongress in Brüssel 

Europa steht an einem Scheideweg. Wir glauben, dass Europa einen anderen Weg wählen kann. 

Unser Kongress versammelt die Europäische Linke und unsere Partner aus dem ganzen Kontinent, um klar zu sagen: Frieden und soziale Gerechtigkeit müssen vor Militarisierung und Profit kommen. Wir lehnen die Politik ab, die Gesellschaften spaltet, Angst schürt und die extreme Rechte stärkt. Stattdessen stehen wir für Kooperation, Solidarität und demokratischen Wandel. 

In diesem Kongress geht es um Erneuerung und kollektives Handeln. In ganz Europa kämpfen Arbeitnehmer, Frauen, junge Menschen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen bereits für Würde, Klimagerechtigkeit und Frieden. 

Gemeinsam können wir diese Kämpfe in ein gemeinsames europäisches Projekt verwandeln. 

GEWINNE DIE ZUKUNFT - BEKÄMPFE DIE AUSTERITÄT - STOPPE DIE MILITARISIERUNG! 

Eine andere Zukunft ist möglich – und wir sind hier, um sie zu gewinnen. 

Walter Baier
Präsident der Europäischen Linken

Entwurf des Politischen Dokumentes (engl)

Livestream vom Kongress

Solidarität mit Kuba

Auf der Frauentagsfeier in Nymburk hat die LAG Netzwerk Europäische Linke mit den tschechischen Genoss:innen über eine gemeinsame Spendenaktion für Kuba gesprochen.

 Die Genoss:innen aus Tschechien haben enge Kontakte zur Kubanischen Botschaft in Prag.
Um unserem Anspruch der Solidarität gerecht zu werden, haben wir vereinbart, dass auf deutscher und tschechischer Seite über einen begrenzten Zeitraum bis 30.04.2026 eine Soliaktion laufen soll.

Das gemeinsam gesammelte Geld wollen wir dann der Kubanischen Botschaft in Prag übergeben.

Es kann mit verplombten Spendenbüchsen gesammelt oder unter dem angegebenen Konto Geld überwiesen werden. Bitte bei Einzahlungen unbedingt den Verwendungszweck „Solidarität mit Kuba“ angeben. Die Sammelaktion und die Nutzung des Kontos ist mit der Landesschatzmeisterin abgesprochen.

Bei Fragen wendet euch an die LAG Netzwerk Europäische Linke

Internationale Solidarität und lebendige Begegnungen

Frauentagsfeier in Nymburk

Anlässlich des Internationalen Frauentags folgte eine Delegation der LAG Netzwerk Europäische Linke (EL) der Partei Die Linke Brandenburg einer Einladung tschechischer Genossinnen und Genossen der KSČM Nymburk zu einer festlichen Veranstaltung in der mittelböhmischen Stadt Nymburk. Rund 300 Gäste folgten der Einladung der KSČM und sorgten für eine lebendige und solidarische Atmosphäre.
Unter den Anwesenden befanden sich neben zahlreichen lokalen Gästen auch internationale Vertreterinnen und Vertreter, darunter Delegationen der Botschaften von Kuba und der KVDR. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie der Internationale Frauentag über Ländergrenzen hinweg als Tag der Solidarität, des Austauschs und der gemeinsamen politischen Perspektiven begangen wird.
Die Gäste aus Brandenburg wurden von den tschechischen Genossinnen und Genossen sehr herzlich empfangen und betreut. Neben den kulturellen Programmpunkten bot die Feier auch Raum für politische Gespräche und neue Kontakte. Besonders interessant war der Austausch mit einer Vertreterin der Linken Frauen in Tschechien, bei dem unter anderem über die Initiative „Omas gegen Rechts“ gesprochen wurde. Dabei ging es um Möglichkeiten, ähnliche zivilgesellschaftliche Bewegungen zu stärken und Erfahrungen aus verschiedenen Ländern zu teilen.
Auch die deutsche Delegation leistete einen persönlichen und kulinarischen Beitrag zum Gelingen der Feier: Mit selbstgebackenem Kuchen, der bei den Gästen großen Anklang fand, brachten die Brandenburgerinnen und Brandenburger ein Stück Gastfreundschaft und Herzlichkeit aus Deutschland mit.
Das kulturelle Programm trug ebenfalls wesentlich zur besonderen Stimmung des Abends bei. Leidenschaftliche Tänzerinnen und Tänzer sorgten für Begeisterung im Saal und machten die Veranstaltung zu einem lebendigen Fest der Begegnung und der gemeinsamen Werte.
Im Anschluss an die Feier kam es zu weiteren Gesprächen über die Vertiefung der Zusammenarbeit im Rahmen des „Ständigen Forums der Europäischen Linken – der Regionen“. Dabei wurde auch eine Spendenaktion für Kuba besprochen, die wir gemeinsam ins Leben rufen wollen.

Die Frauentagsfeier in Nymburk zeigte einmal mehr, wie wichtig internationale Kontakte, persönliche Begegnungen und solidarische Zusammenarbeit für die linke Bewegung in Europa sind. Neben politischen Diskussionen standen vor allem Freundschaft, gegenseitiger Respekt und gemeinsame Perspektiven im Mittelpunkt eines Abends, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.                 Fotogalerie / Fotogalerii

MDŽ v Nymburce

David Kváč

[deutsch]

Dne 8. března proběhla oslava Mezinárodního dne žen v Nymburce v České republice za účasti delegací z Německa, Kuby a Severní Koreji. K svátku žen celého světa byl připraven bohatý program. K poslechu a tanci hrála živá kapela, bylo připraveno občerstvení a losovala se tombola složená ze zajímavých cen a samozřejmě každá žena dostala karafiát. Delegace z Německa za strany Die Linke přichystala výborné zákusky. Současně proběhlo zahájení výstavy o Kubě v rámci solidarity s touto zemí, která trpí složitou ekonomickou situací vyvolanou embargem ze strany Spojených států amerických. Výstavu osobně zahájila Velvyslankyně Kuby její excelence Saylín Martínez Tarrío, která zároveň byla vyhlášena ženou regionu. Další ženou regionu byla vyhlášena paní Červinková za rukodělné práce. Celá akce byla provázena pohodovou náladou, kde účast byla necelých 300 lidí.

Za KSČM Nymburk 
David Kváč                                    Fotogalerii

Internationaler Frauentag in Nymburk

David Kváč

[čeština]

Am 8. März wurde in Nymburk in Tschechien der Internationale Frauentag unter Teilnahme von Delegationen aus Deutschland, Kuba und Nordkorea gefeiert. Für den weltweiten Feiertag der Frauen wurde ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Eine Live-Band sorgte für Musik und Tanz, es gab Erfrischungen und eine Tombola mit attraktiven Preisen. Jede Teilnehmerin erhielt eine Nelke. 
Die deutsche Delegation der Partei Die Linke hatte köstliche Desserts zubereitet. Parallel dazu wurde eine Ausstellung über Kuba eröffnet, um die Solidarität mit dem Land zu bekunden, das unter den wirtschaftlichen Folgen des US-Embargos leidet. Die Ausstellung wurde persönlich von der kubanischen Botschafterin, Ihrer Exzellenz Saylín Martínez Tarrío, eröffnet, die gleichzeitig zur Frau der Region gekürt wurde. 
Eine weitere Frau der Region, Frau Červinková, wurde für ihr Kunsthandwerk ausgezeichnet.

Die Veranstaltung fand in entspannter Atmosphäre statt und wurde von fast 300 Menschen besucht.

Für die KSČM Nymburk 
David Kváč                                  Fotogalerie

Internationaler Kampftag für Frauenrechte

Liebe Frauen und Mädchen,

morgen ist euer Tag. Feiert ihn, wir haben es verdient. Sicher haben wir nie die gleichen Diskriminierungen erfahren müssen wie die Frauen in Afghanistan oder anderen Ländern wo Frauen in der Gesellschaft kaum eine Rolle spielen. 
Aber auch wir mussten an der einen oder anderen Stelle um unsere Gleichberechtigung kämpfen.

Deshalb lasst uns weiter kämpfen für eine Zukunft in der Würde und Respekt und soziale Sicherheit für alle Menschen selbstverständlich ist.

Alles Liebe wünscht euch 
Monika

Ein Samstag der LAG Netzwerk Europäische Linke

Am 07.02.2026 zu um 10.00 Uhr hatte die LAG Netzwerk Europäische Linke (EL) zu ihrer Mitgliederversammlung nach Königs Wusterhausen (KWH) eingeladen.

Durch den Newsletter der Partei und andere Kanäle hatten wir Kenntnis von dem Aufruf zur spontanen Demonstration in Königs Wusterhausen bekommen. Hier hat sich an diesem Tag ein neuer Jugendverband der AfD des Landes Brandenburg gegründet. Die sogenannte „Generation Deutschland“. Eine Gruppierung, die rassistische, menschenfeindliche Ideologie unter jungen Menschen verbreitet. Wer Auszüge aus ihren Reden auf der Veranstaltung gehört hat, der weiß, was bei den nächsten Wahlen auf uns zukommt. Deshalb AfD verhindern, überall wo sie auftreten. Wir waren froh, die ca. 60 Protestierenden in KWH unterstützen zu können.

Unsere Versammlung begann so erst zwei Stunden später.

Wir besprachen den Arbeitsplan für unsere LAG und unsere Mitarbeit im „Ständigen Forum der Europäischen Linken - der Regionen“. In diesem Zusammenhang diskutierten wir auch die Bereitschaft der Mitglieder der Linken, sich an internationaler Zusammenarbeit und Solidarität mit ausländischen Parteien zu beteiligen. Unser Landesverband muss sich dieser Aufgabe stärker widmen. Die Mitglieder unterzeichneten einen offenen Brief an unseren Landesvorstand zur Verbesserung unserer Zusammenarbeit.

Auch in unseren Nachbarstaaten bilden sich starke rechte Tendenzen, die im Zusammenhang mit der Politik der AfD stehen. Solche Ausführungen der jungen Rechten in Brandenburg „Brandenburg gehört den Brandenburgern und wem Deutschland gehört, das wird sich zeigen“, unterstreicht die Ansprüche gegenüber unseren Nachbarländern. So haben uns unsere tschechischen Genoss:innen zum Beispiel informiert, dass die Landsmannschaften der Sudetendeutschen in Brno (Brünn) einen Kongress abhalten. Das ist Revanchismus in reinster Form.

Ein weiteres Thema war auch die Vorbereitung des Internationalen Frauentages. Eine kleine Delegation wird ihn gemeinsam mit tschechischen Genoss:innen in Nymburk feiern.

Das sind einige Themen, die wir an diesem Tag besprochen haben.

Zu Beginn unserer Veranstaltung hielten wir inne und gedachten an unseren langjährigen Mitstreiter, Freund und Genossen Lothar Hoffmann. Lothar hat sich mit Ideen und seinem Organisationstalent über lange Jahre als Hauptkoordinator im SFEL-R und auch als Sprecher des Netzwerkes in unsere Arbeit eingebracht. Wir vermissen ihn.  Danke Hoffi!

Als unsere Veranstaltung beendet war, fuhren wir noch zum Gedenkstein an die letzte Tagung der KPD unter der Leitung von Ernst Thälmann nach Ziegenhals. Hier fand am 07. Februar 1933 ein Treffen der KPD statt, auf der Ernst Thälmann das letzte Mal vor seiner Verhaftung als Redner auftrat. Nach der Machtergreifung Hitlers konnten die Genoss:innen nur noch illegal arbeiten. Bereits am 28.02.1933 wurden zahlreiche Funktionäre und Abgeordnete der KPD, unter anderem auch Ernst Thälmann, in „Schutzhaft“ genommen. Thälmann wurde nach 12 Jahren Haft im KZ Buchenwald ermordet.

Auch hier scheint uns die Vergangenheit bedrohlich einzuholen, deshalb ist es so wichtig:
Erinnern und nicht Vergessen.

Wir legten ein Gebinde nieder. Riefen uns noch einmal die geschichtlichen Ereignisse ins Gedächtnis und schlossen die Veranstaltung mit den Gedicht:

„Bei Hitlers brennt noch Licht“ von Simon Pearce.

Monika Schömmel
Sprecherin Netzwerk EL

Fotogalerie / Fotogalerii

 

 

Nicht vergessen und widerstehen

Am 2. Februar jährt sich zum 81. Mal ein Verbrechen der Hitler-Faschisten ganz in unserer Nähe:

In Jamlitz-Lieberose befand sich eine Außenstelle des KZ Sachsenhausen, in dem von 1943-1945 etwa 10 000 zumeist jüdische Häftlinge aus verschiedensten Ländern litten. In der nackten Heide sollten sie unter schwerster körperlicher Arbeit den Truppenübungsplatz „Kurmark“ errichten. Kälte, Hunger, Entkräftung, die Brutalität der SS-Wachmannschaften führte zum Tod sehr vieler Häftlinge. Entkräftete, die nicht mehr „nützlich“ waren, wurden ins Gas nach Auschwitz geschickt.

Beim Heranrücken der Roten Armee wurde das Lager aufgelöst, die Mehrzahl der Häftlinge auf einen 170 km langen Todesmarsch geschickt, den viele nicht überlebten. Wer nicht mehr gehen konnte, wurde am Straßenrand von der SS erschossen.

Die letzten im Außenlager verbliebenen 577 Häftlinge wurden am 2.2.1945 vor Ort erschossen, ihre Gebeine bei Straßenbauarbeiten in den 70-er Jahren aufgefunden, eingeäschert und auf dem Friedhof Lieberose beigesetzt. Seitdem erinnern ein Mahnmal und eine symbolische Gruft an die vielen Opfer.

Seit vielen Jahren gedenken Mitglieder der LAG Netzwerk Europäische Linke an der Gedenkstätte Lieberose der Ermordeten, wenngleich das offizielle Gedenken nach Jamlitz, zur neu eingerichteten Gedenkstätte, verlagert wurde.

Wir möchten die Aufmerksamkeit auch weiterhin auf den ersten Gedenkort in Lieberose lenken, wo die Asche der 577 Erschossenen ruht und um dessen Erhalt hartnäckig gerungen wurde.

Die Gedenkveranstaltungfindet am 2. Februar um 14 Uhr am Denkmal in Lieberose statt.

Ablauf
14:00 Uhr - Treff am Museum 
                    Statement der Bürgermeisterin Frau Michelchen
14:10 Uhr - Kulturbeitrag: Thomas Tussou (percussion) beginnt am Mahnmal
                    danach 1 Lied Isabell Neuenfeld (Akkordeon)
14:15 Uhr - Rede Isabelle Vandrè (10 Minuten)
14:25 Uhr – Kulturbeitrag: Isabell Neuenfeld (Akkordeon)
14:35 Uhr - Niederlegung Sträuße (Linke LDS/ VVN-BdA/ Stadt Lieberose)
Im Anschluss ist das Museum zur Besichtigung geöffnet 

Der Verein Mahnmal Lieberose lädt Antifaschist:innen der Region ein, sich zu beteiligen.

LAG Netzwerk Europäische Linke

Díky ze Semil / Dank aus Semily

Děkujeme, že jsme u vás mohli být. 
Vždy nám ta atmosféra dodá chuť do další práce a posílí přesvědčení,že se svět obrátí do leva. Předem děkujeme za fotografii u památníku. 
A těšíme se na setkání na MDŽ v Nymburk 8.3. 

Všem přejeme hlavně zdraví.
Věra Pickova
 

(Google translater)
Vielen Dank, dass wir bei euch sein konnten. 
Die Atmosphäre hier bestärkt uns immer wieder in unserem Wunsch, weiterzuarbeiten, und in unserem Glauben, dass sich die Welt zum Besseren wenden wird. 

Vielen Dank im Voraus für das Foto am Denkmal. 
Wir freuen uns darauf, Euch am 8. März zum Internationalen Frauentag in Nymburk zu treffen. 

Wir wünschen Euch allen gute Gesundheit.
Věra Pickova

Trotz alledem!

In diesem Jahr fand das Gedenken der am 15.1.1919 ermordeten Sozialist:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin bei eisigem Winterwetter statt. Das hielt abermals Tausende nicht davon ab, den langen Weg über die vereisten Straßen zum Ehrenmal zu ziehen und wieder ein Meer roter Nelken auf den Grabplatten der zu ehrenden Opfer der Reaktion, aber auch des faschistischen Terrors, auszubreiten.
Gemeinsam mit unseren aus Tschechien angereisten Genoss:innen des Ständigen Forums der Europäischen Linken - der Regionen (SFEL-R) folgten auch wir Mitglieder der LAG Netzwerk Europäische Linke Brandenburg (Mitglied im SFEL-R) den vielen Jungen und Alten unterschiedlichster politischer Vereinigungen, um im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht den Willen zu bekunden, trotz allem, was im Augenblick an Verwerfungen der Gesellschaft geschieht, nicht nachzulassen, für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Solidarität zu kämpfen.