Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Spendenaufruf

Hilfe für die Hochwasseropfer im Dreiländereck

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde,

das Dreiländerdreieck Polnische Republik - Tschechische Republik - Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Tagen von Flutwellen der Neiße und Spree heimgesucht worden.

Das ist die Region, mit der die Landesverbände der Linken aus Sachsen und Brandenburg auf das Engste verbunden sind.

Helfen wir den Menschen jenseits und diesseits der Grenze.

Auf unserer Internetseite www.sfel-r.de berichten wir über die Verwendung der Spenden. Wir würden uns auch über die Bereitschaft freuen, vor Ort mitzuhelfen, die Schäden des Hochwassers zu beseitigen.

Geldspenden können auf das Konto der Deutschen Bank

Konto - Nr.:   309191500
BLZ:             120 700 24
Kennwort :     Dreiländereck

eingezahlt  werden.

Kontakt über info@sfel-r.de

 

Koordinator des  SFEL-R                                 Stellv. Koordinator
Hans-Peter Schömmel                                     Heiko Kosel
Die Linke Brandenburg                                     Die Linke Sachsen

Eindrücke aus Bogatynia

Auf dem Rückweg von Jičín kamen wir durch Bogatynia. Wir wollten uns den Ort selbst anschauen. Es ist geplant, am 27.09.10 einen ersten Transport mit den gesammelten Spenden hier zu übergeben.

Es war bedrückend. Wir fanden teilweise zerstörte Häuser vor. Andere Häuser waren im Erdgeschoß ausgeräumt und alle Türen und Fenster geöffnet, um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen.

Es sind noch verschiedene Straßen gesperrt, wo Bauarbeiten im Gange sind. An verschiedenen Häusern wurden auch Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.

Höchste Zeit für unseren ersten Hilfstransport.

Frithjof Newiak
                                                                                                                                        Fotos: Frithjof Newiak

Bogo0001
Bogo0003
Bogo0004
Bogo0005

Hochwasserhilfe

Erster Spendentransport nach Bogotynia - 27.09.2010

(Fotos: Hans-Peter Schömmel)

Es hat gar nicht lang gedauert bis wir nach der Veröffentlichung unseres Spendenaufrufes zugunsten der Hochwasseropfer in Bogatynia so viele Sachspenden erhalten hatten, daß wir den Transporter der Partei füllen und heute zu den Betroffenen fahren konnten.

Die Geldspenden (persönliche Spenden von Genossen, 150 Euro Spenden vom Kuchenbasar des Sommerfestes, 120 Euro vom Ständigen Forum der Regionen der EL) verwendeten wir, um Reinigungs- und Desinfektionsmittel und andere Dinge, die nicht als Sachspende bereitgestellt, aber benötigt wurden zu kaufen.

Dank der Vermittlung von Frau Elikowska-Winkler von der Sorbisch-Wendischen Sprachschule klappte auch die Kontaktherstellung vor Ort reibungslos. Der Leiter eines örtlichen Hilfsstützpunktes, Piotr Faderewicz, erwartete uns mit der Dolmetscherin in Bogatynia und geleitete uns durch den schwer gezeichneten Ort. Überall aufgerissene Wege, Grundstücke, weit aufgerissene Fenster in verlassenen Häusern. Und es regnete schon wieder in Strömen, Feuerwehr und Sandsackfüller waren erneut im Einsatz…

Am Hilfspunkt angekommen wurden wir von Helfern erwartet, die uns berichteten, daß etwa 400 Personen der Stadt in Notquartieren untergebracht seien und je nach Bedürftigkeit im Stützpunkt die entsprechenden Spenden erhielten, worüber exakt Buch geführt wird.

Gemeinsam entluden wir unser Fahrzeug und versprachen, unsere Spendenaktion fortzusetzen, denn Hilfe wird noch sehr viel notwendig sein. Gegenwärtig befürchtet man durch die intensiven Regenfälle erneute Überschwemmungen.

Wir rufen also auf, sich nach Möglichkeit an der Fortführung unserer Aktion bis Ende Oktober zu beteiligen. Am sinnvollsten sind natürlich Geldspenden, mit denen wir flexibel auf sich im Laufe der Zeit verändernde Bedürfnisse reagieren können.

Für die bisherige Spendenbereitschaft (Gesamtwert geschätzt - etwa 1.300 €) sagen wir allen Spendern herzlichen Dank und Grüße aus Bogatynia.

Sonja Newiak, Marlies Schön, Peter Schömmel
Netzwerk EL, AG Polittourismus Cottbus

Bogatynia sagt DANKE!

Der Bürger von Bogatynia, Andrzej Grzmielewicz, bedankt sich im Namen der Einwohner für die Hilfe.